Baugebiet Tollenbrink 1925












Nicolai Kirche Haltestelle
 

Die erst 1970 angelegte Straße Tollenbrink in Hannover-Bothfeld wurde wahrscheinlich nach dem Flurnamen benannt. Laut dem Adressbuch Hannovers von 1971 soll auf die früher hier vorhanden gewesene Zollstation hingewiesen werden. Toll = Zoll

Der mittelniederdeutsche Wortteil "brink" stand früher für unbebautes Land, eine Grasfläche, aber auch für Ackerland, Grenzland, sowie für einem Gemeinde- oder Versammlungsplatz.
Sicher ist lediglich, dass ein Brink stets Flächen umfasste, die "kaum oder gar nicht zum Beackern bereitstanden oder nicht lohnten".

Im norddeutschen Raum wurden auch leicht erhöhte Stellen nahe einem Dorf so genannt. Auch im heutigen Stadtteil könne sich ein solcher sandiger Hügel befunden haben - schließlich war dort zuvor unbesiedelte Heidelandschaft wie man noch gut auf dem Foto oben von 1925 sieht. Die Gebäude und Anlagen um die Straße werden jetzt Gartenstadt Tollenbrink genannt.

Das älteste Gebäude in Bothfeld ist die seit 1288 bekannte St. Nicolai Kirche mit ihrem im 14ten Jahrhundet aus Raseneisensteinen erbauten Turm. 1981 wurde der Statdteil Klein Buchholz zum größten Teil Botfeld zugeschlagen. Seit 2003 gibt es an der Sutelstarße den Einkaufspark Klein Buchholz.

Die Zerschlagung von Klein Buchholz, sowie auch das Entfernen sehr alter Gebäude in Bothfeld, ist eine Signatur der teilweise katastrophalen und planúngslosen Bauverwaltung in dieser Stadt.

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